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Christlich-Islamische Gesellschaft e.V.
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Christlich-Muslimische Friedensinitiative e.V. - Integration gemeinsam schaffen

Die Christlich-Muslimische Friedensinitiative wurde am 12. September 2006 in Köln gegründet. Sie steht unter dem Motto "Integration gemeinsam schaffen". Die Begriffe "christlich" und "muslimisch" sind dabei nicht ausschließlich religiös, sondern in einem umfassenden Sinne gemeint. Anliegen der Initiative ist es, eine Atmosphäre des gegenseitigen Vertrauens und Miteinanders zwischen christlich und muslimisch geprägten Bürgerinnen und Bürgern Deutschlands zu schaffen und dadurch die Integration voran zu bringen. Es gilt, sich über Gemeinsamkeiten zu verständigen und über Trennendes ins Gespräch zu kommen. Grundlage dieses Austausches und jeder Veranstaltung im Rahmen der Initiative ist die Wertordnung des Grundgesetzes.

Die Initiatoren repräsentieren Politik und Gesellschaft, Christen und Muslime sowie bereits bestehende christlich-muslimische Dialoginitiativen. Dement-sprechend setzt sich der Vorstand der Initiative zusammen: Ruprecht Polenz MdB (Vorsitzender), Rafet Öztürk, Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion e.V. (DITIB), Dr. Stephan Articus, Deutscher Städtetag, und Murat Aslanoglu, Koordinierungsrat des christlich-islamischen Dialogs (KCID). Mitinitiatoren sind Melanie Miehl (KCID) und Dr. Thomas Lemmen (CIG). Auf ihre Verankerung in der Zivilgesellschaft legt die Initiative besonderen Wert. Zur großen Freude der Initiatoren konnten bereits zahlreiche Persönlichkeiten aus unterschiedlichen Bereichen des öffentlichen Lebens als Unterstützer gewonnen werden. Hauptförderer ist derzeit die Robert Bosch Stiftung.

Ein weiteres Ziel der Initiative ist, bundesweit Strukturen zu schaffen, um im Falle konkreter Spannungen zwischen Muslimen und Nichtmuslimen in Deutschland sprachfähig zu sein. Dazu soll die Initiative bundesweit wahrgenommen und von möglichst breiten Schichten der Bevölkerung akzeptiert werden. Hier kommt der jährlichen "Christlich-Muslimischen Friedenswoche" eine besondere Bedeutung zu. Sie soll mit einer zentralen Veranstaltung eröffnet und durch regionale bzw. lokale Veranstaltungen privater und öffentlicher, religiöser und nichtreligiöser Einrichtungen, Initiativen und Organisationen wie z.B. Dialogvereinigungen, Kirchen- und Moscheegemeinden sowie Städten und Gemeinden, Unternehmen der Wirtschaft und Institutionen des öffentlichen Lebens fortgeführt werden. Auch durch die zeitliche Zusammenführung bereits bestehender und etablierter Veranstaltungen sollen Aufmerksamkeit und Sympathie für die Anliegen dieser gesellschaftlichen Initiative erhöht werden.

Erste Überlegungen zur Gründung der Christlich-Muslimischen Friedensinitiative gab es bereits im Jahr 2004. Ausgangspunkt war die Beobachtung, dass weltweit, aber eben auch in Deutschland und Europa, die Spannungen zwischen islamischen Ländern bzw. Muslimen und der westlichen Welt zunehmen. Trotz zahlreicher bereits bestehender Dialogprojekte pflegen Christen und Muslime in Deutschland untereinander noch zu wenig Kontakt. Sie leben eher nebeneinander her, und der Blick aufeinander ist noch viel zu oft durch Unkenntnis und Misstrauen geprägt. Dies gilt besonders nach dem 11. September 2001 und seinen Folgen.

Daher entstand die Idee, eine christlich-muslimische Dialoginitiative ins Leben zu rufen, die Christen und Muslime aller gesellschaftlichen Schichten anspricht und einbindet. Von Anfang an waren führende Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Gesellschaft, beider christlicher Kirchen, muslimischer Organisationen sowie Vertreter bereits bestehender Dialoginitiativen in den Entstehungsprozess der Christlich-Muslimischen Friedensinitiative eingebunden.

Die Initiative plant, sich noch in diesem Jahr der Öffentlichkeit vorzustellen. Die erste zentrale Veranstaltung ist für Anfang 2008 geplant. Weitere Informationen gibt es in Kürze auch im Internet unter www.cm-fi.de.

Ruprecht Polenz

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